Joboption Berlin logo joboption berlin

ist ein von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördertes Modellprojekt.

Joboption Berlin

  • untersucht einzelne Branchen und Strukturen, die prekär-atypische Beschäftigung hervorbringen.
  • analysiert neue Erwerbsformen in der digitalisierten Arbeitswelt.
  • unterstützt arbeitsmarktpolitische Akteur*innen durch Information und Sensibilisierung.
  • organisiert und begleitet Sozialpartnerdialoge in von prekärer Beschäftigung betroffenen Branchen.
  • begleitet und unterstützt bezirkliche Netzwerke zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.

Vor diesem Hintergrund hat Joboption Berlin bis 2021 die folgenden Schwerpunkte:

  • Bezirkliche Netzwerke zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.
  • Untersuchung der Erwerbstrukturen und Lebenslagen Solo-Selbstständiger.
  • Workshops und Vorträge zum Thema Gute Arbeit und Wege zum Ausbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung für lokale Interessengemeinschaften und Unternehmensvereine in den Bezirken.
  • Dialogforen für Sozialpartner und zentrale arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Akteur*innen für die nachhaltige Stärkung Guter Arbeit in der Stadt.
  • Analysen und Workshops zu Beschäftigungsbedingungen in den Branchen: Gebäudereinigung, Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel.
  • Care-Gig-Work: Untersuchung der Veränderungen und aktuellen Bedingungen für digital vermittelte soziale Dienstleistungen in Berlin.

Projektseite: www.joboption-berlin.de


Fachkräftesicherung in der Pflege logo berliner buendnis fuer pflege

Pflege, ob im Krankenhaus, in einer stationären Langzeitpflegeeinrichtung oder durch einen ambulanten Pflegedienst erbracht, ist eine Form der Daseinsvorsorge und daher von öffentlichem Interesse. Die Pflege als personalintensiver Dienstleistungsbereich ist  ein bedeutender Arbeitsmarkt für Berlin. Aufgrund des demografischen Wandels weist die Branche eine besonders hohe und auch stetige Entwicklungsdynamik auf. Pflege hat eine erhebliche beschäftigungspolitische Bedeutung – ein Arbeitsmarkt mit vielen Chancen und Potenzialen, jedoch mit häufig ungüstigen Beschäftigungsbedingungen. Da sowohl Pflegekräfte der Gesundheits- und Krankenpflege in Krankenhäusern, bei ambulanten Pflegediensten und in stationären Pflegeeinrichtungen arbeiten und Pflegekräfte der Altenpflege wiederum in Krankenhäusern tätig sind, wirken sich die ungünstigen Beschäftigungsbedingungen auf alle Pflegefachkräfte gleichermaßen aus.

Um den Pflegeberuf zu stärken, werden die bisherigen drei Ausbildungsberufe in der Pflege (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) 2020 nach dem Pflegeberufegesetz zusammengeführt.

Es ist absehbar, dass der zunehmende Mangel an Pflegekräften Auswirkungen auf die pflegerische Versorgung haben wird, daher ist ein Bündel an Maßnahmen notwendig, um mehr Menschen für eine langfristige, qualifizierte berufliche Tätigkeit in der Pflege zu gewinnen und die Daseinsvorsorge Pflege zu sichern.

Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung führen wir das Projekt Fachkräftesicherung in der Pflege durch.

Projektseite: www.berlin.de/buendnispflege


Kooperationen fördern - Ausbildung in der Pflege stärken logo perspektive pflege5

Um die Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes in Sachsen-Anhalt zu unterstützen führen wir auch in den Jahren 2020/21 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt das Projekt Kooperationen fördern - Ausbildung in der Pflege stärken durch.

Ziel des  Modellprojekts ist es, gemeinsam mit den Vertreter*innen der Ausbildungseinrichtungen eine für die Pflegepraxis geeignete Lösung für den Aufbau von notwendigen Kooperationen zu erarbeiten. Mit Videokonferenzen, in denen die Träger der Ausbildung und die Pflegeschulen Informationen erhalten und der überbetriebliche Austausch angeregt wird, stärken wir die Bereitschaft der Einrichtungen,  an der Ausbildung mitzuwirken. Über Beteiligungsverfahren wird sichergestellt, dass mittelfristig eine Form der Unterstützung gefunden wird, die den Aufbau von Kooperationsbeziehungen unterstützt und den tatsächlichen Bedarfen der Praxis entspricht.

Im Jahr 2021 liegt der Schwerpunkt des Projekts auf den Themen Praxisanleitung und Ausbildungsverbünde. Mit Netzwerkveranstaltungen und einer Handreichung möchten wir Einrichtungen und Pflegeschulen ermuntern, sich zu dauerhaften Lernortkooperationen mit anderen Trägern der Ausbildung, Pflegeschulen und weiteren Einsatzstellen zusammenzuschließen und so die Koordinationsaufwand für die Praxiseinsätze Ihrer Auszubildenden deutlich zu reduzieren. Frisch erschienen ist das Faltblatt zur Gründung von Ausbildungsverbünden. Der Organisation und der Durchführung der strukturierten, geplanten Praxisanleitung widmen wir ein umfangreiches Praxishandbuch und bieten zwei Fachveranstaltungen an.

 hier können Sie sich für den Newsletter des Projekts Ausbildung in der Pflege stärken anmelden, mit dem wir über Publikationen und Veranstaltungen des Projekts sowie ausbildungsrelevante Themen informieren.

Folgende Veranstaltungen werden wir in 2021 durchführen:

„Gründung und Erweiterung von Ausbildungsverbünden: Praktische Hinweise, Erfahrungsberichte und Unterstützung“ (Videokonferenz), 20. April 2021 zur Einladung

Praxisanleitung – Erfolgsfaktor für die generalistische Pflegeausbildung (Videokonferenz), 15. Juni 2021 (Einladung folgt)

„Gründung und Erweiterung von Ausbildungsverbünden: Praktische Hinweise, Erfahrungsberichte und Unterstützung (Präsenzveranstaltung in Halle), 7. September 2021 (Einladung folgt)

Praxisanleitung – Erfolgsfaktor für die generalistische Pflegeausbildung (Präsenzveranstaltung in Halberstadt), 21. September 2021 (Einladung folgt)

 

Folgende neue oder im Rahmen der Vorjahres-Projekte erschienene Publikationen können Sie unter info@arbeitgestaltengmbh.de bestellen:

Unter folgendem Link finden Sie die Informationen des Fachgremiums zur Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes in Sachsen-Anhalt.

 Hier können Sie die Dokumentation der Landeskonferenz Der neue Pflegeberuf in Sachsen-Anhalt herunterladen, die im Oktober 2019 stattgefunden hat.


Strukturdatenanalyse für das Haus der Selbstständigen in Leipzig

               

Das Haus der Selbstständigen in Leipzig eröffnet für Selbstständige und Plattformtätige neue Zugänge zu Information und Weiterbildung sowie zu Vernetzung und zu gemeinsamer Interessenvertretung in einem analogen wie auch in einem virtuellen Raum. Zentral sind dabei kollektive Möglichkeiten der Gestaltung der eigenen Arbeits- und Lebensbedingungen, insbesondere auch in Bezug auf die Vergütungssituation und soziale Absicherung. Die Stärkung der sozialen Absicherung und gemeinsame Interessenvertretungen sind die Ziele des Projekts.

Zur bedarfsgerechten Ausgestaltung des Leipziger Angebotes wird eine Strukturdatenanalyse zu Solo-Selbstständigkeit in Leipzig erarbeitet, die Aussagen zur Verbreitung, Branchenverteilung und ggf. Soziodemographie und Einkommen bzw. Haushaltskontext zulassen. Die Strukturanalyse ist beauftragt von Input-Consulting in Zusammenarbeit mit dem Projektverbund bestehend aus ver.di, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Kassel.

Kontakt
Cosima Langer
E-Mail: cosima.langer@arbeitgestaltengmbh.de

ArbeitGestalten Beratungsgesellschaft mbH, Ahlhoff
Albrechtstr. 11 a, 10117 Berlin - Telefon: 030 / 2803208-74 - Telefax: 030 / 2803208-89


Hauswirtschaftliche und soziale Dienstleistungen im Kontext von Pflegeprävalenz

BMFSFJ gefoerdert vom

Im Alter lassen die Kräfte nach und es fällt zunehmend schwerer, den eigenen Haushalt zu versorgen. Bereits vor Einsetzen einer Pflegebedürftigkeit sind alltägliche häusliche Arbeiten für viele Senior*innen mit erheblichen Anstrengungen verbunden. Hinzu kommt, dass immer mehr alte und hochbetagte Menschen allein leben und keine Familienangehörigen in Wohnortnähe haben, die Hilfe leisten können. Erst wenn Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde, haben die Senior*innen Anspruch auf haushaltsnahe Dienstleistungen und Betreuung im Rahmen der Pflegeversicherung. Wie entwickelt sich dazu die Nachfrage? Welche Qualifikationen erwarten Nutzer*innen, ambulante Dienste und Kostenträger von den Leistungserbringer*innen? Welche Personengruppen können für eine berufliche Tätigkeit im haushaltsnahen Dienstleistungssektor gewonnen werden?

Die Veröffentlichung der Erkenntnisse und Ergebnisse des Projekts finden Sie hier:

Bericht "Hauswirtschaftliche und soziale Dienstleistungen im Kontekt von Pflegeprävalenz"

Handlungsempfehlungen