Solo-Selbstständig in unbezahltem Terrain – Eine transversale Perspektive auf Solo-Selbstständigkeit im Lichte von Haus- und Sorgearbeit
Der Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit ist in den letzten Jahren in der Solo-Selbstständigkeit am deutlichsten sichtbar. Was macht sie für Frauen besonders attraktiv? Solo-Selbst-ständigkeit vermittelt einerseits, dass man mit voller Energie dabei sein muss. Andererseits gelten die Arbeitszeiten als flexibel gestaltbar und gut mit Haus- und Sorgearbeit in Einklang zu bringen – kann Solo-Selbstständigkeit ein Vereinbarkeitstrick sein? Um die Bedeutung der Geschlechterverhältnisse für Solo-Selbstständigkeit darstellen zu können, muss die Zuständigkeit für unbezahlte Haus- und Sorgearbeit in den Blick genommen werden. Diese Perspektive wird als transversal bezeichnet. In diesem Sinn werden in der aktuellen Studie „Solo-Selbstständig in unbezahltem Terrain – Eine transversale Perspektive auf Solo-Selbstständigkeit im Lichte von Haus- und Sorgearbeit“ (Langer und Mauch 2026) sowohl die geschlechtsspezifische Einkommensungleichheit, die gesetzlichen Regelungen zu Vereinbarkeit für Solo-Selbstständige und Ungleichverteilung unbezahlter Haus- und Sorgearbeit sowie Solo-Selbstständigkeit in der haushaltsnahen Dienstleistung untersucht.
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