Joboption Berlin

Die geringfügige Beschäftigung ist in Berlin vor allem in Dienstleistungsbranchen verbreitet, hier vor allem in der Gastronomie, im Einzelhandel und in der Gebäudereinigung. In Berlin ist der Anteil der Menschen, die mit Minijob ergänzende Leistungen der Jobcenter erhalten, vergleichsweise hoch (19% im Vergleich: bundesweit nur 7,4%): Ein Zeichen dafür, dass Minijobs mit erheblichen Risiken für Beschäftigte verbunden sind – insbesondere für deren Altersvorsorge und auch Existenzsicherung.

Ziel des aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderten Projekts Joboption Berlin ist die Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Neben der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Folgen und Risiken geringfügiger Beschäftigung schult das Team von Joboption Berlin Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die im Minijob Beschäftigte beraten. In der kostenfreien Beratung von Unternehmen werden die Vorteile einer Unternehmensstrategie aufgezeigt, die nachhaltig Fachkräfte sichert, indem bereits eingearbeitetes Personal qualifiziert wird und Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen umgewandelt werden.

Projektseite: www.minijob-machmehrdraus.de


Fachkräftesicherung in der Altenpflege

Die Altenpflege als personalintensiver Dienstleistungsbereich ist und bleibt ein bedeutender Arbeitsmarkt für Berlin. Aufgrund des demografischen Wandels weist die Branche eine besonders hohe und auch stetige Entwicklungsdynamik auf. Altenpflege hat eine erhebliche beschäftigungspolitische Bedeutung – ein Arbeitsmarkt mit vielen Chancen und Potenzialen. Der Bedarf an Pflegefachkräften muss auch in Zukunft gedeckt werden, um ein gutes Altern in Berlin zu ermöglichen.

Das aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderte Projekt Fachkräftesicherung in der Altenpflege leistet einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Altenpflege, indem es Vernetzung und Transfer in der Branche Altenpflege initiiert und begleitet sowie über Maßnahmen der Personalentwicklung informiert.

Projektseite: www.altenpflege-deine-chance.de


Personalentwicklung in Brandenburger Altenpflegeeinrichtungen fördern

Den Prognosen zufolge wird die Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Brandenburg in den kommenden Jahren weiter zunehmen und von rund 103.000 in 2013 auf 162.000 Menschen in 2030 wachsen (Pflegestatistik 2013, Statistisches Bundesamt 2015). Mit dieser Steigerung der Zahl von  Menschen, die Unterstützung und Pflege benötigen, ist zugleich eine wachsende Nachfrage nach Altenpflegerinnen und Altenpflegern sowie qualifizierten Pflegehilfskräften in allen Versorgungsarten der Pflege verbunden.

Vielen Einrichtungen der Pflege fällt es bereits heute schwer, den aktuellen Bedarf an Pflegekräften zu decken. Nicht ausreichend bekannt sind die betrieblichen Handlungsspielräume in der Personalentwicklung. Hier setzt das Modellprojekt Personalentwicklung in Brandenburger Altenpflegeeinrichtungen fördern an.

Tagesseminare zu einer ausgewogenen Dienstplangestaltung und zu Personalbindungsmaßnahmen geben Anregungen und setzen Impulse, auf die Wohnbereichs- und Pflegedienstleitungen aufbauen können. Die Einladungsunterlagen können Sie hier herunterladen.

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie fördert das Projekt im Rahmen der Pflegeoffensive, die das Land zur Sicherung der Qualität der pflegerischen Versorgung in Brandenburg im Herbst 2015 gestartet hat.